Mittwoch, 22.02.2012

Ela Dreyer auf Pilgertour

06.10.2011 00:00

Ela Dreyer auf dem Jacobsweg

 

Ela Dreyer hatte anfangs nur eine Idee für sich und andere etwas Gutes zu tun. Mit der Aktion "Schritt für Schritt... für eine bessere Zukunft" wollte sie auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela Spenden sammeln. Sie schrieb an Freunde und Bekannte:

„Liebe Freunde!

Mein Rucksack, samt (fast) kompletten Inhalt, grinst mich jeden Tag mit einem breiten Lächeln an. Die Zeit rückt näher und ich werde mich auf den „Camino" machen! Mein Flug Frankfurt (Hahn) nach Madrid ist für den 20. April 2011 gebucht. So werde ich am Gründonnerstag die ersten der bevorstehenden 800Km Jakobsweg (von Roncesvalles bis Santiago de Compostela) pilgern.

Tage und Wochen alleine mit der Herausforderung der Natur und ihren guten und schlechten Launen. Wenig Luxus und Habseligkeiten zum auskommen, aber viel Zeit zum nachdenken und innere Stärke gewinnen. „Neues erfahren und Vieles hinzulernen." Ich sage immer; „das Leben ist eine Schule und jeder Mensch dem man begegnet ist ein Lehrer." Die Zeit des Pilgerns, wird bestimmt sowas wie ein „Intensivkurs". Ich freue mich!

Doch nicht nur mein Körper, Geist und Seele sollen davon profitieren. Es gibt viele Menschen die laufen auch immer und immer wieder viele Kilometer. Sie tun es nicht um zu pilgern, sondern weil sie es müssen. Zum Wasser holen, zur Schule gehen oder ganz einfach nur um Grundnahrungsmittel herbei zu schaffen.

Es sind die Indianer in Paraguay. Einst Nomaden, die einst Land zum Jagen, Fischen oder Sammeln hatten. Vertrieben von Großgrundbesitzern, verringerte sich ihr Dasein auf sehr wenige Menschenseelen. Durch ihre Gutgläubigkeit waren sie nahe dran auch noch ihre Würde zu verlieren.

Als vor etwa 30 Jahren die Alarmstufe schon auf Rot zeigte, wurde in Wedemark /Mellendorf, nördlich von Hannover, die „Indianerhilfe in Paraguay e.V." gegründet. Durch unseren Verein „Club Paraguay e.V." und während meiner Amtszeit, hatte ich die Ehre, mit diesem Verein ein wenig zusammen zu arbeiten.

Es ist ein uneigennütziger Verein, der sehr viel für diese Menschen tut. Ich habe selbst über viele Jahre, Projektbetreuungsreisen zu den Indianern gemacht. So konnte ich mich vor Ort von den Projektarbeiten in den unterschiedlichen Gebieten positiv überzeugen. Alles über die Projekte ist im Link: nachzulesen. Der direkte Kontakt und das Erleben ihrer einfachen und doch so klaren Lebenseinstellung hat mir sehr viel Einsicht geschenkt worüber ich sehr dankbar bin.

Den Jakobsweg werde ich alleine gehen, im Herzen werde ich aber nicht alleine sein und auch nicht den alleinigen Nutzen haben. Als damals meine Absicht ein Pilger zu werden, kam mir auch blitzartig der Gedanke, damit eine Sponsor Aktion zum Gunsten der Indianer zur starten. Das Projekt „Erweiterung des Ökologischen Schulzentrums" für die Aché-Indianer in Chupá-poú zu unterstützen, ist mein Ziel. Ein Schulhaus bestehend aus drei Klassenzimmern, Bibliothek, so wie PC-Raum, WC und Duschmöglichkeiten.

Und so könnt Ihr daran teilnehmen;

Wer will, und vor allem wer kann, schickt mir eine Mail und schreibt einen X-Betrag, den er/sie, für jeden von mir gelaufenen Km, nach erfolgreichem Pilgerabschluss, an die Indianerhilfe in Paraguay e.V. überweist.

Hier ein paar Beispiele

€ 0,01  pro gelaufener Km bei 800 Km = € 8,00 Spende

€ 0,05  pro gelaufener Km bei 800 Km = € 40,00 Spende

€ 0,10  pro gelaufener Km bei 800 Km = € 80,00 Spende

Das Schöne daran; das Geld fließt nicht nur für eine gute Sache, jeder bekommt eine Spendenquittung, die Steuerlich voll absetzbar ist!!!

Vielleicht ist es auch möglich, die eine oder andere Firma, Verein, Kirche, etc.  hierfür zu gewinnen.

Als Anschluss werden Sponsoren, dessen Ort/ Gebiet und ihren Einsatz zur Spende aufgeführt. Ich gewährleiste die Garantie, dass der Wunsch, anonym zu bleiben honoriert wird.

Den Einsatz und wenn erlaubt Ort/Gebiet, würde ich gerne aufführen. Wer möchte, schickt mir auch den Link vom Blog, Firma, etc. um diesen hier mit einzugeben.

Kleine Zusammenfassung:

Geholfen werden die Indianer in Paraguay.

Die Einsätze sollen freiwillig und vom Herzen kommen.

Das Geld bekomme nicht ich, es geht direkt an die Indianerhilfe in Paraguay e.V. 

Jeder der was spendet, bekommt eine Spendenquittung.

Ihr bekommt von mir regelmäßig Berichte und Highlights.

Zum Schluss gibt es bestimmt einen Empfang, bzw. kleine Feier, wozu alle recht herzlich eingeladen sind. Genauere Info hierzu kommt später. Bis dahin... liebe Grüße."

Am Ende war es ein ganz großer Erfolg und so bedankte sie sich.

„...vom ganzen Herzen möchte ich mich bei ihnen bedanken, dass sie an der Spendenaktion teilgenommen haben.

Die Aktion "Schritt für Schritt... für eine bessere Zukunft" hat insgesamt €2.167,00 für die Indianerhilfe gebracht!

Die genaue Übersicht finden sie auf meinen Blog:

 

http://meinneueslebenincanada.blogspot.com

 

Ganz liebe Grüße aus Kanada sendet

Ela Dreyer"

 

 

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