Dienstag, 21.11.2017

Ausbildunszentrum Arroyo Guazú arbeitet erfolgreich

19.01.2011 00:00

Brief der Schwester Daniela aus Acary mi

 

Brief von Schwester Daniela aus Acaray mi.

 

Hallo Roland,

wie geht es Dir? Ich bin Schwester Daniela, erinnerst Du Dich? Wir sind dem Verein Indianerhilfe immer noch sehr dankbar die Ausbildung der Grundschullehrer bezahlt zu haben. Bis heute sind wir dabei die Lehrer im „Centro de Formación Arroyo Guazu" auszubilden. Die Schwestern begleiten die indianische Bildung, sowohl die der Lehrer als auch die der Kinder gemäß den Richtlinien zur Ausbildung Nr. 4.

Dank des Geländewagens, den wir der Indianerhilfe zu verdanken haben, können wir die verschiedenen indianischen Schulen im Alto Paraná erreichen. Zur Zeit betreuen wir acht Schulen in vier verschiedenen Distrikten, davon liegt die nächste 60 Kilometer und die weiteste 200 Kilometer entfernt.

Ich möchte Dir und dem Verein das schreiben, damit man weiß, dass Eure große Hilfe es ermöglichte die Begleitung der indianischen Bildung bis heute sicher zu stellen. Möge der Gott allen Lebens und die unbefleckte Mutter Maria weiterhin Eure Projekte für die Benachteiligten segnen.

Die Gebäude in Arroyo Guazu befinden sich in hinreichend gutem Zustand, insbesondere die Bibliothek. Die Unterrichtsräume und der Speisebereich sind ein wenig beschädigt. Vor kurzem hat die indianische Gemeinschaft von Arroyo Guazu das Dach repariert, das am meisten beschädigt ist. Sie haben dazu Eternit Dachplatten verwendet.

Erfreulicherweise befinden sich ungefähr 50 Indianer der unterschiedlichen Stämme im Zentrum und erhalten ihre Lehrerausbildung. Die Nichtindianer nicht mit gerechnet.

Augenblicklich befinden sich 30 indianische Schüler und Nichtindianer in der schulischen Grundausbildung bis zum Abitur unter der Leitung eines paraguayischen Direktors mit Namen Carlos. Simon hat die Leitung in Arroyo Guazu abgegeben, da er nicht mit den Eltern der Indianer zusammen arbeiten konnte. Deshalb haben diese Eltern gebeten, dass er die Leitung des Colegio abgibt.

Auf der anderen Seite sind wir immer noch dabei 20 Lehrerschüler auszubilden, die meisten sind Indianer, die einmal im Monat (freitags, samstags und sonntags) kommen. Diese werden kommendes Jahr fertig und wir werden im Februar 2011 mit einer weiteren Gruppe von ungefähr 40 Schülern in einem neuem Programm mit indianischem Schwerpunkt beginnen. Wir Schwestern arbeiten zusammen mit dem Ministerium für Bildung in Paraguay das Lehrmaterial für diese Lehrer aus.

Unsere Unterstützung der Bildung der indianischen und nichtindianischen Lehrkräfte ist zweigeteilt. Zum einem arbeiten wir mit den Lehrerschülern als Tutoren in Arroyo Guazu, an den Tagen, wenn Kurse stattfinden unterstützen wir die in Ciudad del Este, Akaray - mi und Kirito mithilfe des Autos für die Ausbildung, dass wir von Indianerhilfe haben und zum anderen entwickeln wir das Material für die Lehrer mit jahrerlanger Praxis, die dann in einem Schnellkurs ihre Lehrerbildung innerhalb von zwei Jahren machen können.

 

Weiterhin betreuen wir acht Schulen der Stämme Mbya, Maka und Ava nach der Richtlinie zur Bildung Nr. 4. Das ist sehr umfangreich da sich die Arbeit auf alle indianischen Gemeinschaften bezieht in denen sich Schulen befinden.

Es gibt vieles zu berichten, was man aber gar nicht alles schriftlich darlegen kann.

Saludos

Hna. Daniela

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